Feng Shui - Die Kunst, den Menschen mit seiner Wohnumgebung in Einklang zu bringen.
14. February 2011
Feng Shui ist eine traditionelle Wissenschaft der daoistischen Philosophie Chinas. Die Lehre folgt bestimmten Gesetzen bei der Gestaltung der Wohn- und Lebensräume der Menschen. Sie können durch Feng Shui in Harmonie mit der Natur und ihrer Umgebung leben. In südostasiatischen Ländern, wie Taiwan, Japan, Korea, Thailand und Malaysia ist Feng Shui täglicher Bestandteil des Lebens. Dort werden Zimmer, Gärten, Grabanlagen, Hausarchitekturen und ganze Landschaften nach dem Prinzip des Feng Shui geordnet.
Die Notwendigkeit von Feng Shui ergibt sich im Daoismus aus der chaotischen Unvorhersehbarkeit des Lebens, aus dem unabwendbaren Schicksal der Menschen und dem geringen Einfluss, den sie darauf haben. Da das alles nicht zu ändern ist, versucht man in Asien durch den Einsatz von Feng Shui zumindest ein harmonisch-geordnetes Umfeld innerhalb der eigenen Häuser, Wohnungen und Gärten herzustellen.
Von der westlichen Kultur adaptiert, findet Feng Shui bei uns heutzutage besonders in der Innenarchitektur Anwendung. Die Wohnqualität soll durch ein bestimmtes Prinzip der Zimmereinrichtung gesteigert werden. Die Lebensenergie Qi soll in den Wohnräumen positiv gelenkt und reguliert werden. Dafür werden bestimmte Farbgebungen für das Mobiliar und die Polster gewählt, Düfte, Kristalle, Wasser- und Windspiele kommen zum Einsatz. Im modernen Feng Shui werden alle Gestaltungsmaßnahmen an den Hauseingängen bzw. Wohnungstüren ausgerichtet, um so ein möglichst harmonisches und Lebensqualität förderndes Wohnfeld zu kreieren.
Architekten und Bauträger setzen die Ideen des Feng Shui auch schon länger erfolgreich in Europa um, da die positiven Effekte dieser Lehre mehr als offensichtlich sind. Nur in Ausnahmefällen wird dafür der Begriff Feng Shui auch tatsächlich genannt, um Kaufinteressenten für Wohneigentum nicht zu verunsichern.


