Forsa-Studie
22. May 2010
Kluge Menschen bauen vor – und auf eine eigene Immobilie! Eine forsa-Studie der Allianz belegt schwarz auf weiß, was Terrafinanz aus zahlreichen Gesprächen mit hochzufriedenen Kunden längst weiß: Drei Viertel aller Immobilien-Besitzer und solcher, die es in naher Zukunft werden wollen, entscheiden laut Umfrage aus Vernunft – und nicht aus dem Bauch heraus. Gerade in und um München wird es dem Hirn ja auch besonders leicht gemacht: Hier, in der Wirtschafts-Wundergroßstadt Nr. 1 der Republik, sind die Zukunftsaussichten noch rosiger als irgendwo sonst.
Ein eigenes Heim bringt stetig steigende Mieteinkünfte oder stetig steigende Zufriedenheit, wenn man seine eigenen vier Wände selbst bewohnt – und sich die Miete sparen kann. Was sind die wichtigsten Argumente für diese (vor-)bauenden Menschen für ein eigenes Heim? forsa hat 1000 Menschen befragt: solche, die bereits „Hausherren“ sind und solche, die es demnächst werden wollen. Hier die wichtigsten Ergebnisse.
Ganz an der Spitze für ein Eigenheim stehen zwei Argumente: zum einen der Wunsch, im Alter einmal mietfrei wohnen zu können. Und zum anderen die Sicherheit vor Mieterhöhungen oder einer Kündigung (jeweils 95 Prozent).
Auf Rang zwei folgen ebenfalls zwei Aspekte: zum einen die Freiheit, in seinem Eigentum tun und lassen zu können, was man will. Und zum anderen, der Familie ein eigenes Zuhause bieten zu können (je 90 Prozent).
Vorsicht ist besser als Nachsicht: Rund drei Viertel aller heutigen Immobilien-Erwerber halten einen Berater für „wichtig“ bzw. „sehr wichtig“. Das war nicht immer so: Von Haus- oder Wohnungsbesitzern der letzten 20 Jahre haben nur 55 Prozent einen Finanzexperten hinzu gezogen. Außerdem heute „wichtig“ bzw. „sehr wichtig“ (88 Prozent): Der Berater soll Lösungen finden, wie man die Finanzierung und die Familie absichern kann, falls dem Hauptverdiener etwas zustößt – von der Arbeitslosigkeit bis zum Todesfall.
Auch beim Thema Zinsen herrscht weitgehend Einigkeit: Für die Allermeisten ist nicht der niedrigste Schnäppchen-Zins entscheidend, sondern ein langfristig niedrig angesetzter Zinssatz (90 Prozent). Die Höhe der Zinsen ist für drei Viertel der Befragten „sehr wichtig“. Kai Fischer von der Allianz: „Die derzeit historisch niedrige Zinsphase ist günstig, um sich die aktuellen Zinsen langfristig zu sichern.“
Interessant: Rund zwei Drittel aller Immobilien-Besitzer würden „auf jeden Fall“ wieder eigenen Grund und Boden erwerben, 25 Prozent "wahrscheinlich". 90 Prozent zufriedene Kunden also - fragen Sie mal bei Börsen-Spekulanten der letzten Jahre nach.
Also: Der Klügere baut (vor)



